Red Mosque of Panjunan, Moschee aus dem 15. Jahrhundert im Dorf Panjunan, Cirebon, Indonesien.
Die Rote Moschee von Panjunan ist ein kleines Gotteshaus aus dem 15. Jahrhundert, das sich über etwa 150 Quadratmeter erstreckt und rote Backsteinmauern, ein geteiltes Eingangstor und ein pyramidenförmiges Dach aufweist. Der Innenraum wird durch zwölf Pfosten getragen, während die umgebenden Wände rein für die Erscheinung dienen.
Das Gebäude wurde 1480 von Syarif Abdurrahman gegründet, einem aus Bagdad eingewanderten Lehrer, der mit Sunan Gunung Jati zusammenarbeitete. Die ursprüngliche Struktur war viel kleiner und hat sich später zu dem erhaltenen Bauwerk entwickelt.
Die roten Backsteinmauern zeigen eine Mischung aus indonesischen, chinesischen und indischen Einflüssen, sichtbar in den keramischen Tellern an den Wänden und der Gebetsnische, die wie ein traditionelles Tor gestaltet ist. Dieses Mischmasch aus Stilen spiegelt die Verbindungen wider, die Panjunan über Jahrhunderte mit verschiedenen Kulturen pflegte.
Der Eingang hat eine absichtlich niedrige Tür, weshalb Besucher sich beim Betreten bücken müssen, was eine demütigende Geste gegenüber dem heiligen Raum darstellt. Das Gebäude wird hauptsächlich für tägliche Gebete genutzt und nicht für größere Feste.
Das bemerkenswerte Merkmal ist die konstruktive Besonderheit: Nur die zwölf inneren Pfosten tragen das Dachgewicht, während die Außenmauern vollständig frei sind. Dieses ungewöhnliche System demonstriert erstaunliche Ingenieurskunst, die es dem Raum ermöglicht, sehr offen und fließend zu wirken.
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