Salatiga, Verwaltungsstadt in Zentraljava, Indonesien
Salatiga ist eine Stadt in Zentraljava, Indonesien, die zwischen mehreren Vulkanen am Fuß des Bergs Merbabu liegt. Die Straßen verlaufen in sanften Bögen durch Wohnviertel, Felder und gewerbliche Bereiche, während die Höhenlage die Temperaturen ganzjährig gemäßigt hält.
Eine Steininschrift aus dem Jahr 750 markiert die erste schriftliche Erwähnung der Siedlung, die damals als steuerbefreites Dorf unter einem lokalen Herrscher gegründet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem Handelspunkt zwischen den Küstenregionen und dem Bergland.
Der Name der Stadt leitet sich möglicherweise von drei lokalen Wörtern ab, die sich auf Treffen und Handel beziehen, was die Rolle als Zwischenstopp für Reisende widerspiegelt. An Wochenenden füllen sich die kleinen Straßen mit Besuchern, die handwerkliche Arbeiten aus Holz und Bambus kaufen oder in kleinen Restaurants einkehren.
Mehrere Terminals bieten Verbindungen zu umliegenden Städten und Dörfern, während lokale Minibusse die Wohngebiete und das Zentrum miteinander verbinden. Die kühlere Höhenluft macht Spaziergänge angenehm, besonders morgens und abends.
Neben Kaffee und Kautschuk werden hier Maschinen zur Verarbeitung von Agrarprodukten hergestellt, eine Kombination die man selten in kleineren Städten findet. Die Werkstätten liegen oft direkt neben Plantagen, sodass Besucher die Verbindung zwischen Anbau und Fertigung beobachten können.
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