Merbabu, Ruhender Schichtvulkan in Zentral-Java, Indonesien
Der Merbabu ist ein inaktiver Schichtvulkan in Zentraljava mit zwei Gipfeln, die durch einen breiten Kraterrand verbunden sind und von dichtem Bergwald umgeben werden. Die Hänge zeigen unterschiedliche Pflanzengemeinschaften je nach Höhenlage, während Nebel häufig die oberen Bereiche einhüllt und dem Gelände ein feuchtes Klima verleiht.
Die letzten Eruptionen des Vulkans fanden im 16. und 18. Jahrhundert statt und hinterließen Ascheschichten in den umliegenden Ebenen. Seitdem ist der Berg ruhig geblieben und seine Hänge haben sich allmählich mit dichter Vegetation bedeckt, die heute das Relief prägt.
Vor der islamischen Zeit war der Berg als Damalung oder Pamarihan bekannt und beherbergte im 15. Jahrhundert eine Meditationsstätte.
Mehrere Wanderwege führen zu den Gipfeln, wobei einige Routen steiler und felsiger sind als andere und sich besser für Wanderer mit Bergerfahrung eignen. Am besten beginnt man früh am Morgen, um die Mittagshitze zu vermeiden und genügend Zeit für den Abstieg vor Einbruch der Dunkelheit zu haben.
Die beiden Gipfel tragen heute die Namen Syarif und Taman, die unterschiedliche Vegetationszonen zeigen und jeweils einen eigenen Charakter besitzen. Wanderer bemerken oft den Temperaturunterschied zwischen den bewaldeten unteren Hängen und den offeneren Bereichen nahe der Spitze, wo der Wind kräftiger weht.
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