Menara Kudus Mosque, Moschee in Kudus, Indonesien
Die Menara Kudus-Moschee ist ein Gotteshaus in Kudus auf Java, das einen zentralen Gebetsbereich mit umliegenden Innenhöfen verbindet. Die roten Ziegelwände umschließen den gesamten Komplex und rahmen mehrere Durchgänge in javanischem Stil ein.
Ein islamischer Gelehrter gründete dieses Gotteshaus Mitte des 16. Jahrhunderts und ließ einen Stein aus Jerusalem in die Gebetsnische einsetzen. Das Bauwerk wurde später mehrfach restauriert, ohne den ursprünglichen Grundriss zu verändern.
Der Name leitet sich von Sunan Kudus ab, einem Prediger aus dem 16. Jahrhundert, der in seiner Grabstätte neben dem Gebetsraum ruht. Besucher nehmen ihre Schuhe ab und betreten den Innenhof, wo sich Gläubige für das Gebet vorbereiten oder still an den Wänden sitzen.
Die Stätte empfängt Besucher jeden Tag von der Morgendämmerung bis spät abends, wobei angemessene Kleidung erwartet wird. Wer das Grab besuchen möchte, kann einen separaten Eingang am Ostflügel des Komplexes nutzen.
Der Minarettturm zeigt eine ungewöhnliche Form, die eher an hinduistische Tempel als an typische islamische Türme erinnert. Diese Bauweise spiegelt die Zeit wider, in der javanische Handwerker religiöse Gebäude nach lokalen Traditionen gestalteten.
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