Mount Penanggungan, Stratovulkan in Ostjava, Indonesien
Mount Penanggungan ist ein Stratovulkan in Ostjava, Indonesien, der sich bis 1653 Meter Höhe erhebt und dessen konische Form aus mehreren Schichten gehärteter Lava und vulkanischer Materialien besteht. Die Vegetation bedeckt die meisten Abhänge dicht, unterbrochen von freiliegenden Felsformationen und steilen Abschnitten nahe dem Gipfelbereich, wo der Wind die Bäume kleinwüchsig hält.
Zwischen 977 und 1511 entstanden an den Hängen zahlreiche Hindu-buddhistische Tempel und heilige Monumente während der Herrschaft verschiedener javanischer Königreiche. Diese Bauten dienten religiösen Zeremonien und dokumentieren die spirituellen Praktiken der alten javanischen Zivilisationen über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Der Name leitet sich von Penganggunan ab, ein Begriff der sich auf das Stützen der Weltachse bezieht. Dieser Glaube spiegelt sich in den zahlreichen Meditationsterrassen wider, die man noch heute entlang der bewaldeten Hänge findet und die von Pilgern für ihre spirituellen Riten genutzt werden.
Mehrere Wanderwege führen zum Gipfel von verschiedenen Ausgangspunkten, darunter Routen die in den Dörfern Wonosunyo, Betro, Jolotundo und Tamiajeng beginnen. Die Pfade verlaufen durch dichte Vegetation und vorbei an Tempelruinen, wobei einige Abschnitte steile Anstiege und unebenes Gelände aufweisen.
Die Tempel wurden direkt in die Hänge gebaut und integrieren das natürliche Gelände in ihre Struktur, wobei sie gestuften Pyramidenformen folgen. Diese Bauweise unterscheidet sich von anderen indonesischen Heiligtümern, bei denen die Monumente freistehend auf ebenen Flächen errichtet wurden.
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