Gunung Lemongan, Stratovulkan in Probolinggo, Indonesien.
Der Berg Lamongan ist ein Schichtvulkan in der Region Probolinggo und erreicht eine Höhe von etwa 1.650 Metern. Er liegt zwischen dem Tengger-Caldéra-Komplex und dem Vulkankomplex Iyang-Argapura und prägt die Landschaft mit mehreren von Seen gefüllten Kratern an seinen Hängen.
Der erste aufgezeichnete Ausbruch des Mount Lamongan ereignete sich 1799, und der Vulkan blieb bis zum späten 20. Jahrhundert sehr aktiv. Seine Tätigkeit formte das vulkanische Feld von Lemongan mit 60 Schlackenkegeln und 27 Maaren. Der höchste Punkt, Gunung Tarub, liegt 650 Meter nordöstlich des aktiven Gipfels.
Der Name des Berges lebt im Lamongan-Vulkanfeld weiter, wie die geologische Literatur die Gruppe von Maaren und Schlackenkegeln um den Gipfel nennt. Die Organisation Green Army unter Leitung von Aak Abdullah al-Kudus arbeitet an der Wiederaufforstung der Hänge. Wassergefüllte Maare wie Ranu Pakis, Ranu Klakah und Ranu Bedali liegen an den Ost- und Westhängen, während die Nordhänge von trockenen Maaren geprägt sind.
Der Aufstieg startet von der Stadt Klakah und führt vorbei am See Ranu Klakah bis zum Dorf Papringan. Lokale Führer stehen dort zur Verfügung, um Besucher durch die verworrenen Wanderwege zu lotsen.
Das Gelände beherbergt über 90 eruptive Öffnungen, darunter zahlreiche Maare und Schlackenkegel. Diese hohe Dichte an vulkanischen Strukturen macht es zu einem außergewöhnlichen Ort zum Studieren vulkanischer Prozesse.
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