Surabaya, Provinzhauptstadt in Ostjava, Indonesien
Surabaya ist eine Küstenstadt im Nordosten Javas mit mehr als 3 Millionen Einwohnern und einem großen Hafen, der den Handel in der Region prägt. Die Stadt erstreckt sich über eine weite Fläche entlang des Meeres und verbindet durch die Suramadu-Brücke das Festland mit der benachbarten Insel Madura.
Die Stadt entstand im 10. Jahrhundert als Siedlung im Königreich Janggala und entwickelte sich ab dem 15. Jahrhundert zu einem wichtigen Handelshafen zwischen Malakka und den Gewürzinseln. Während des 20. Jahrhunderts erlangte sie durch den bewaffneten Widerstand gegen die Rückkehr der Kolonialmacht eine symbolische Bedeutung für die indonesische Unabhängigkeit.
Straßenverkäufer bieten morgens und abends frisch zubereitete Gerichte wie Rawon und Rujak Cingur an, die die javanische und maduresische Küche verbinden. Auf den Märkten treffen Händler verschiedener Herkunft aufeinander, während in den Stadtvierteln religiöse Feste von muslimischen, chinesischen und christlichen Gemeinschaften gefeiert werden.
Der Hafen Tanjung Perak ist einer der größten Frachtumschlagplätze des Landes und liegt im nördlichen Teil der Stadt, während die Suramadu-Brücke eine direkte Verbindung zur Insel Madura ermöglicht. Viele Stadtteile sind zu Fuß oder mit dem Motorrad gut erreichbar, aber die Entfernungen zwischen den verschiedenen Vierteln sind oft groß.
Das Heldendenkmal im Stadtzentrum erinnert an die Schlacht von Surabaya im Jahr 1945, als bewaffnete Kämpfer gegen die Rückkehr der niederländischen Kolonialtruppen Widerstand leisteten. Diese Ereignisse trugen dazu bei, dass die Stadt den Beinamen Kota Pahlawan erhielt, was Stadt der Helden bedeutet.
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