Madura, Tropische Insel in Ostjava, Indonesien
Madura liegt vor der Nordostküste Javas und ist durch einen schmalen Wasserweg vom Festland getrennt. Die Insel zeigt flaches Gelände mit vereinzelten Hügeln im Westen, während weite Küstenstreifen salzhaltige Böden und Reisfelder prägen.
Niederländische Kolonialherren nahmen die Insel 1705 unter ihre Kontrolle und reorganisierten die lokale Verwaltung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Madura Teil der unabhängigen Republik Indonesien.
Die maduresische Sprache verfügt über eigene Ausdrücke für soziale Hierarchien und Höflichkeitsformen, die man beim Marktbesuch oder bei lokalen Festen hört. Überall finden sich Moscheen mit schlanken Minaretten, in denen Bewohner fünfmal täglich das Gebet verrichten.
Verbindungsstraßen durchziehen das Gebiet von Ost nach West und verbinden Dörfer mit Küstenorten. Reisende können lokale Minibuslinien nutzen oder kleinere Routen mit Motorrädern erkunden, die nahezu überall verfügbar sind.
Salzgewinnung erfolgt in staatlich kontrollierten Betrieben entlang der flachen Küste, wo Meerwasser in breite Becken geleitet und durch Sonnenwärme verdampft wird. Bullenrennen ziehen im September Zuschauer in ländliche Ortschaften, wo geschmückte Tiere in traditionellen Wettkämpfen gegeneinander antreten.
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