Bratan, Vulkankomplex im Norden von Bali, Indonesien
Bratan ist ein Vulkankomplex im nördlichen Bali, der eine Caldera mit drei Kraterseen bildet und dessen höchster Punkt auf 2.276 Metern liegt. Die Caldera beherbergt mehrere geologische Strukturen, darunter den Batukaru-Kegel als größten nach der Caldera entstandenen Vulkankegel der Region.
Der Komplex entstand während des Holozäns durch intensive vulkanische Aktivität, die das Relief Nordbalins grundlegend formte. Die dabei entstandene Caldera schuf die Vertiefungen, in denen sich heute die drei Kraterseen befinden.
Der Tempel Pura Ulun Danu Bratan steht direkt am Ufer des Kratersees und ist der Göttin des Sees geweiht. Reisende beobachten dort Opfergaben, die auf Holzplattformen über dem Wasser abgelegt werden.
Das Gebiet ist über asphaltierte Straßen von den tiefer gelegenen Orten Balis aus erreichbar, und die Temperaturen sind auf dieser Höhe kühler als an der Küste. Ein früher Aufbruch am Morgen empfiehlt sich, da die Sicht dann am klarsten ist und die Wege weniger besucht sind.
Der Kratersee Danau Bratan versorgt einen großen Teil der Reisfelder in Bali über ein uraltes Bewässerungssystem mit Wasser, das noch heute in Betrieb ist. Dieses System, bekannt als Subak, wurde von der UNESCO anerkannt und funktioniert ohne Pumpen oder moderne Infrastruktur.
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