Agung, Stratovulkan in Karangasem, Indonesien.
Der Mount Agung ist ein aktiver Stratovulkan in Karangasem auf der Insel Bali in Indonesien und erhebt sich auf 3.031 Meter über dem Meeresspiegel. Seine steilen Hänge bestehen aus gehärteten Lavaschichten und vulkanischem Schutt, die sich über Jahrtausende angesammelt haben.
Die Region Karangasem baute im 17. Jahrhundert ein Königreich auf, das den Vulkan als heiliges Symbol nutzte und seine Hänge für Zeremonien reservierte. Der Ausbruch von 1963 veränderte die Landschaft dauerhaft und führte zur Evakuierung von Tausenden von Bewohnern aus den umliegenden Dörfern.
Der Berg gilt in der balinesischen Tradition als heiliger Sitz der Götter, und sein Name bedeutet großer Berg in der lokalen Sprache. Viele Einheimische betrachten ihn als spirituelles Zentrum der Insel, was sich in der Ausrichtung von Tempeln und Häusern zeigt, die oft auf ihn hin gebaut werden.
Das nationale Katastrophenschutzzentrum richtet bei erhöhter vulkanischer Aktivität Sperrzonen ein, die oft mehrere Kilometer um den Gipfel reichen und den Zugang einschränken. Besucher sollten aktuelle Warnungen und Anweisungen lokaler Behörden prüfen, bevor sie die Gegend erkunden.
Der Vulkan schafft auf Bali zwei unterschiedliche Klimazonen: Der Süden empfängt deutlich mehr Niederschlag, während der Norden im Regenschatten trockener bleibt. Diese Teilung beeinflusst die Landwirtschaft und das tägliche Leben der Bewohner auf beiden Seiten des Berges.
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