Mataram, Provinzhauptstadt in West-Nusa Tenggara, Indonesien.
Mataram erstreckt sich entlang der Westküste von Lombok und verbindet drei Stadtkerne: den Hafen Ampenan, das Verwaltungsviertel und das Geschäftszentrum Cakranegara mit seinen chinesischen Kaufmannshäusern. Die breiten Straßen führen durch niedrige Wohngebiete, Reisfelder und Märkte, auf denen frischer Fisch neben Gewürzen und bunten Stoffen verkauft wird.
Die niederländische Kolonialverwaltung übernahm 1894 die Kontrolle und errichtete Bürogebäude, Hafenanlagen und Straßennetze, die bis heute das Stadtbild prägen. Nach der Unabhängigkeit Indonesiens wurde die Stadt zur Hauptstadt der Provinz West-Nusa Tenggara und behielt ihre Rolle als Verwaltungszentrum.
Die Sasak bilden die Hauptbevölkerung der Stadt und prägen mit ihrer Sprache und ihren Webtraditionen das tägliche Leben auf den Märkten und in den Wohnvierteln. Ihr Zusammenleben mit balinesischen Hindus und muslimischen Händlern zeigt sich in den nebeneinander stehenden Tempeln und Moscheen entlang der Hauptstraßen.
Ein Flughafen verbindet die Stadt mit anderen indonesischen Inseln, während der Hafen von Ampenan Fährverbindungen nach Bali und benachbarte Inseln bietet. Die meisten öffentlichen Einrichtungen und Geschäfte befinden sich entlang der Hauptstraßen zwischen Ampenan und Cakranegara, die mit Motorradtaxis oder Minibussen gut zu erreichen sind.
Der Pura Meru Tempel steht im Stadtteil Cakranegara und zeigt neun aufsteigende Dächer aus dunklem Holz, die den heiligen Berg Meru symbolisieren. Das Bauwerk entstand im 18. Jahrhundert und dient bis heute als wichtigster hinduistischer Tempel der Insel.
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