Palangka Raya, Hauptstadt in Zentral-Kalimantan, Indonesien.
Palangka Raya ist eine Provinzhauptstadt auf der indonesischen Insel Borneo und liegt zwischen den Flüssen Kahayan und Sabangau inmitten tropischer Regenwälder. Die Stadt verteilt sich auf fünf Verwaltungsbezirke mit weitläufigen geschützten Naturgebieten und dichtem Waldbestand in weiten Teilen ihres Territoriums.
Präsident Sukarno begann 1957 mit dem Aufbau der neuen Hauptstadt auf dem Gebiet des früheren Dorfes Pahandut und erhielt dabei Hilfe von sowjetischen Militäringenieuren. Die Gründung sollte das Zentrum der Provinz Zentral-Kalimantan werden und das Wachstum der Region fördern.
Der alte Dayak Ngaju Begriff palangka bedeutet heiliger Ort und verbindet sich mit dem malaiischen Wort raya für weit oder groß. Dieser Name erinnert heute noch an die indigenen Wurzeln der Region und die Bedeutung des Ortes für die ursprünglichen Bewohner von Kalimantan.
Die Anreise erfolgt über den Flughafen Tjilik Riwut, der regelmäßige Verbindungen zu anderen Städten Indonesiens anbietet. Vor Ort gibt es acht Krankenhäuser und mehrere Bildungseinrichtungen für die Versorgung der Einwohner und Besucher.
Die Stadtfläche ist ungefähr viermal so groß wie Jakarta und gehört damit zu den flächenmäßig größten Kommunen des Landes. Der größte Teil dieses Territoriums besteht aus Wald und nur ein kleiner Bereich ist tatsächlich bebaut oder besiedelt.
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