Kupang, Provinzhauptstadt in Westtimor, Indonesien.
Kupang ist die Hauptstadt der Provinz Ost-Nusa Tenggara im Westen der Insel Timor und liegt dort, wo das Land auf die Savusee trifft. Die Stadt breitet sich entlang der Küste aus, mit Wohnvierteln auf sanften Hügeln und einem geschäftigen Hafen, der als Tor zu den umliegenden Inseln dient.
Die Niederländische Ostindien-Kompanie errichtete 1653 das Fort Concordia auf erhöhtem Gelände, um die Stadt zu ihrer regionalen Basis gegen portugiesische Interessen auszubauen. Die befestigte Siedlung wuchs im Laufe der Jahrhunderte zu einem Verwaltungszentrum heran, das auch nach der indonesischen Unabhängigkeit seine zentrale Rolle behielt.
Der Name dieser Stadt stammt von einem lokalen Ausdruck, der sich auf die trockene Landschaft bezieht, die das Gebiet prägt und den Alltag der Bewohner beeinflusst. Fischer bringen frischen Fang zum Morgenmarkt, während Frauen aus den umliegenden Dörfern gewebte Stoffe mit traditionellen Mustern aus Roti und Sabu anbieten.
Die Trockenzeit zwischen Mai und Oktober bietet angenehmere Bedingungen zum Erkunden, da Regen selten ist und die Straßen gut befahrbar bleiben. Wer die kleineren Inseln der Provinz erreichen will, findet im Hafen regelmäßige Fährverbindungen und kann sich im Zentrum über Abfahrtszeiten informieren.
Kapitän William Bligh erreichte nach der Meuterei auf der Bounty im Jahr 1789 diesen Hafen, nachdem er mehr als 6000 Kilometer in einem offenen Boot zurückgelegt hatte. Er nutzte dabei nur ein Sextant und eine Taschenuhr, um durch die unbekannten Gewässer zu navigieren.
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