Timor, Gebirgsinsel im maritimen Südostasien, Indonesien und Osttimor.
Timor ist eine Insel in der Bandasee zwischen Indonesien und Osttimor, die durch ein zentrales Gebirge geprägt wird. Trockene Täler öffnen sich zur Nordküste, während steile Hänge im Süden zum Meer abfallen.
Portugiesische Händler kamen im frühen 16. Jahrhundert wegen des Sandelholzhandels auf die Insel. Niederländische Kaufleute gründeten ein Jahrhundert später eigene Stützpunkte, was zu einer Aufteilung zwischen beiden Kolonialmächten führte.
Der Name stammt vom malaiischen Wort für Osten und verweist auf die Lage der Insel am äußeren Rand des Archipels. Webarbeiten und Ikat-Stoffe entstehen noch heute nach traditionellen Mustern in den Dörfern entlang der Küste und im Hochland.
Die Regenzeit dauert von Dezember bis März und bringt häufige Niederschläge in die Berge und Küstengebiete. Straßen im Inland können während dieser Monate schwer passierbar werden, besonders in höher gelegenen Regionen.
Die Insel beherbergt mehrere Sprachgruppen, die sich trotz geringer Entfernungen oft nicht untereinander verständigen können. Sandelholz wächst wild in den trockenen Wäldern und prägt seit Jahrhunderten den Handel mit anderen Regionen.
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