Fort Santo António of Lifau, Kolonialfort in Oe-cusse Ambeno, Osttimor.
Fort Santo António of Lifau ist eine Kolonialanlage in der Küstenregion Oe-Cusse Ambeno mit quadratischem Grundriss und vier Bastionen. Die Mauern bestehen aus Erde und Steinen und folgen der Küstenlinie nahe der Tono-Flussmündung.
Portugiesische Behörden errichteten die Festung 1702 unter António Coelho Guerreiro als ihren ersten militärischen Außenposten in der Timor-Region. Die Anlage wurde Anfang des 18. Jahrhunderts strategisch wichtig für die Kontrolle des Sandelhölzhandels.
Die Festung beherbergte Kasernen und eine Kirche des Heiligen Antonius, welche die verbundenen militärischen und religiösen Funktionen der portugiesischen Kolonialsiedlungen widerspiegeln. Besucher können heute noch die Grundrisse dieser Gebäude erkennen, die zeigen, wie Alltag und Glaube hier eng miteinander verflochten waren.
Der Ort liegt an der Küste und ist am besten zugänglich von der nahegelegenen Stadt Pante Macassar aus. Besucher sollten auf unebenes Gelände vorbereitet sein, da die historischen Überreste teilweise in den natürlichen Boden integriert sind.
Die Festung wurde von neun Kanonen verteidigt, bis 1769 der Gouverneur die Festung zerstören ließ. Diese Demolition markierte das Ende einer Ära der frühen portugiesischen Präsenz in Timor.
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