Timorsee, Meeresregion zwischen Nordaustralien und Südindonesien
Das Timormeer ist ein Meeresgebiet zwischen Norddeutralien und Südindoinesien, das sich über eine große Fläche erstreckt. Es verbindet den Indischen Ozean im Westen mit der Arafurasee im Osten und grenzt an mehrere Inselgruppen und Küstenbereiche.
Das Meeresgebiet war im Zweiten Weltkrieg ein strategischer Ort, an dem japanische Marinestreitkräfte Militäroperationen gegen nördliche australische Gebiete durchführten. Die Region spielte eine wichtige Rolle in den kriegerischen Auseinandersetzungen des pazifischen Kriegsschauplatzes.
Das Timormeer trägt seinen Namen nach dem malaiischen Wort für Osten, während Tetum-Sprecher das Gewässer als tasi mane bezeichnen, was wörtlich männliches Meer bedeutet. Diese sprachliche Vielfalt spiegelt die Nähe zu verschiedenen Kulturen wider, die die Region seit Generationen prägen.
Das Meeresgebiet enthält beträchtliche Erdöl- und Erdgasreserven, die ab den 1970er Jahren erkundet wurden und heute mehrere Offshore-Abbauvorhaben umfassen. Diese Rohstoffvorkommen haben die wirtschaftliche Bedeutung der Region geprägt.
Das Meeresgebiet beherbergt die Sundagraben, eine tiefe Meeresrinne, die Tiefen von etwa 3.300 Metern erreicht. Diese geologische Formation markiert die Grenze zwischen den asiatischen und ozeanischen Kontinentalplatten und ist von großer wissenschaftlicher Bedeutung.
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