Fujita salvage operation, Maritime Bergungsstätte im Hafen von Darwin, Australien.
Die Fujita-Bergungsoperation entfernte zwischen 1959 und 1961 sieben grosse Schiffswracks aus dem Darwin Harbour mit einer Crew von etwa 120 Arbeitern. Das Team zerlegte die Wracks mit Schneidewerkzeugen und Sprengstoff in Abschnitte, die anschliessend von Schwimmkranen an die Oberflache gebracht wurden.
Der Darwin Harbour wurde am 19. Februar 1942 von japanischen Flugzeugtragern angegriffen und es sanken mehrere Kriegsschiffe sowie Handelsschiffe in den Gewassern. Die stehen gebliebenen Wracks blieben danach Jahre lang auf dem Meeresboden, bis dieses Bergungsprojekt sie schlieslich entfernte.
Das japanische Bergungsteam und die Einwohner von Darwin knüpften während der Arbeiten an Bord des geborgenen Schiffs MV British Motorist Kontakte. Gemeinsame Mahlzeiten und alltägliche Begegnungen prägten das Zusammenleben zwischen den Arbeitern und der lokalen Gemeinschaft.
Die Arbeiten erforderten erfahrene Tauchequipen, die in Familiengruppen zusammenarbeiteten und unter Wasser Schneid- und Sprengarbeiten durchfuhrten. Besucher sollten beachten, dass der Hafen selbst ein aktiver Schifffahrtshafen ist und der Zugang zu Wrackstellen eingeschrankt sein kann.
Ryogo Fujita schuf aus dem Metall des geborgenen Schiffes MV Zealandia Bronze-Kreuze, die er der lokalen Kirche spendete. Diese handwerklichen Objekte verbanden das Salzwasser der Vergangenheit mit einer neuen spirituellen Bedeutung fur die Gemeinschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.