Arnhemland, Schutzgebiet im Northern Territory, Australien
Arnhem Land ist eine geschützte Region im Northern Territory in Australien, die sich zwischen Port Roper und dem East Alligator River entlang der nördlichen Küste erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen Eukalyptuswäldern, Savannen, Feuchtgebieten und Sandsteinklippen, die zum Meer hin abfallen.
Holländische Seefahrer kartografierten diese Küste im 17. Jahrhundert und benannten ein Kap nach ihrem Heimathafen Arnhem. Die australische Regierung erklärte das Gebiet später zur Aboriginal Reserve und anerkannte die Rechte der Gemeinschaften, die seit Jahrtausenden hier leben.
Die Yolngu und andere Gruppen pflegen ihre Sprachen und weben Körbe aus Pandanus-Fasern, deren Muster Geschichten über das Land erzählen. Zeremonien finden an heiligen Orten statt, die Besucher nur mit Erlaubnis und Begleitung sehen dürfen.
Genehmigungen von Landeigentümern und Räten müssen Wochen im Voraus beantragt werden, bevor man einreisen darf. Wege sind oft unbefestigt, und medizinische Einrichtungen liegen weit auseinander, daher ist Selbstversorgung wichtig.
Ein Weltraumbahnhof nahe der Ostküste startete Forschungsraketen für internationale Projekte und erweitert die wirtschaftliche Nutzung. Die Anlage liegt auf traditionellem Land und wurde in Absprache mit lokalen Gemeinschaften gebaut.
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