George III, Gefängnisschiffwrack im D'Entrecasteaux-Kanal, Tasmanien
Die George III war ein britisches Handelsschiff, das in den 1830er Jahren für den Transport von Gefangenen zwischen England und Tasmanien eingesetzt wurde. Das Wrack liegt heute in der D'Entrecasteaux-Bucht und ist ein Zeugnis der Schifffahrtsgeschichte jener Zeit.
Das Schiff verließ England 1834 mit über 300 Menschen an Bord, darunter Gefangene und Passagiere, und sank kurze Zeit später vor der tasmanischen Küste. Das Ereignis war einer der schwersten Schiffsunfälle der frühen europäischen Besiedlung Australiens.
Das Schiff war ein wichtiges Transportmittel für Gefangene, die nach Australien verschickt wurden, und sein Untergang hatte tiefe Auswirkungen auf die frühe Kolonialgeschichte. Das Unglück prägte das Bewusstsein der Siedler für die Gefahren der damaligen Seereisen.
Der Ort befindet sich in D'Entrecasteaux-Kanal und ist hauptsächlich für erfahrene Taucher von Interesse, da das Wrack in tiefem Wasser liegt. Besucher sollten mit lokalen Bootsführern oder Tauchverbänden arbeiten, die mit den Bedingungen vor Ort vertraut sind.
An Bord brach ein Feuer aus, das durch unsichtige Handlungen mit offenem Feuer in der Nähe von Pulver verursacht wurde und zu massiven Lebensmittelknappheit führte. Die Mannschaft war später mit Skorbut-Fällen konfrontiert, was für Schiffe dieser Zeit typisch, aber auf dieser Reise besonders schwerwiegend war.
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