Princeland, Ehemals vorgeschlagene Kolonialregion in Südaustralien und Victoria, Australien.
Princeland war ein geplantes Gebiet, das sich vom Murray River nach Süden erstreckte und Teile zweier Kolonien umfasste. Das Territorium bezog Regionen wie die Western District, Wimmera, Mallee und Limestone Coast ein und war geografisch weit verstreut über zwei Staaten hinweg.
In den 1860er Jahren reichten Einwohner eine Petition an Königin Victoria ein, um eine eigene Kolonie nach Prinz Albert benannt zu gründen. Der Plan scheiterte letztendlich, da sowohl South Australia als auch Victoria der Änderung zustimmen mussten.
Die Region verband Gemeinschaften aus zwei verschiedenen Kolonien, die ähnliche landwirtschaftliche Praktiken teilten und sich von Großstädten isoliert fühlten. Diese gemeinsamen Herausforderungen und Verbindungen prägen bis heute, wie die Menschen in diesen Grenzgebieten zusammenwirken.
Der Ort war so groß und über mehrere Regionen verteilt, dass es schwierig war, ein Verwaltungszentrum zu wählen. Mount Gambier wurde als Hauptstadt in Betracht gezogen, während Portland den Hafen für Schiffe hätte betreiben sollen.
Die Petition erhielt über 1.500 Unterschriften, aber ein solch ehrgeiziges Vorhaben brauchte die Zustimmung von zwei rivalisierenden Regierungen. Dieses Scheitern zeigt, wie schwierig es war, Grenzen zwischen Kolonien zu verändern, selbst wenn die Bevölkerung es forderte.
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