Mannum–Adelaide pipeline, Wasserleitung in Südaustralien.
Der Mannum-Adelaide-Rohrleitungbau erstreckt sich über etwa 130 Kilometer vom Murray River zur Stadt Adelaide. Das System nutzt mehrere Pumpenstationen, um Wasser kontinuierlich durch die Region zu transportieren.
Der Bau der Anlage begann 1949 und wurde 1955 fertiggestellt und war damit das erste große Wasserbauprojekt, das den Murray River mit Adelaide verband. Diese Infrastruktur veränderte die Wasserversorgung in Südaustralien grundlegend.
Die Wasserleitungsanlage veränderte die Landwirtschaft in der Region, indem sie zuverlässige Wasserquellen in Anbaugebiete brachte. Dörfer und Farmen entlang der Trasse konnten sich dadurch unterschiedlich entwickeln als Orte ohne diese Verbindung.
Die Pumpenstationen entlang der Strecke sind teilweise mit Solaranlagen ausgestattet, die zur Stromerzeugung beitragen. Besucher können die Landschaft rund um die Trasse erkunden, sehen aber in der Regel nur oberirdische Anlagen und Rohrabschnitte.
Die Rohre haben einen Durchmesser von etwa 58 Zoll und ermöglichten Adelaide, während einer schweren Trockenheit 1957 und 1958 ohne Wasserbeschränkungen auszukommen. Diese Leistung unterschied die Stadt damals von anderen australischen Hauptstädten.
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