Mount Napier, Vulkanischer Gipfel in Victoria, Australien
Mount Napier ist ein Vulkankegel im Südwesten von Victoria, Australien, der aus einem Lavaschild und einem Schlackenkegel besteht. Der Gipfel überragt die umliegenden Ebenen deutlich und ist von Eukalyptus- und Manna-Gummi-Wäldern umgeben.
Der Entdecker Thomas Mitchell gab dem Berg 1836 während seiner dritten Expedition durch den Südosten Australiens den Namen nach der Familie Napier. Der Vulkan selbst war vor etwa 32.000 Jahren zum letzten Mal aktiv, was ihn zu einem der jüngsten Vulkane Victorias macht.
Der Berg liegt im Gebiet der Gunditjmara, einem Volk, das seit Jahrtausenden in dieser Landschaft lebt. Wer den Aufstieg macht, bewegt sich durch ein Land, das für die Gunditjmara eine tiefe Bedeutung hat und das sie noch heute als ihr Heimatland betrachten.
Der Aufstieg zum Gipfel folgt markierten Wegen durch vulkanisches Gestein und Wald und dauert etwa eine Stunde hin und zurück. Der Weg ist moderat anspruchsvoll und bietet je nach gewünschtem Aufwand verschiedene Einstiegspunkte.
Mount Napier gilt als der jüngste Vulkan Victorias, was bedeutet, dass die Lavafelder und Schlackenkegel in der Umgebung noch in einem erstaunlich frischen Zustand sind. Das gesamte Gebiet um den Berg gehört zum Newer Volcanics Province, einer der aktivsten Vulkanregionen der Erde in geologisch jüngerer Zeit.
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