Mornington-Halbinsel, Küstenhalbinsel in Victoria, Australien
Die Mornington Peninsula ist eine Halbinsel in Victoria, Australien, die sich südlich von Melbourne zwischen Port Phillip Bay und Western Port Bay erstreckt. Sandstrände wechseln sich mit Klippen ab, während sich im Landesinneren Ackerland und Waldgebiete ausbreiten.
Das Volk der Boonwurrung lebte hier über Jahrtausende, bevor europäische Siedler ab den 1800er Jahren ankamen. Badeorte entwickelten sich im späten 19. Jahrhundert, als wohlhabende Familien aus Melbourne Sommerhäuser errichteten.
Der Name stammt vom Earl of Mornington, einem britischen Adelstitel, und spiegelt die koloniale Vergangenheit der Region wider. Urlauber verbringen Tage beim Schwimmen an geschützten Buchten und halten bei Hofläden für Obst oder Käse.
Autofahrer erreichen die Region über mehrere Hauptstraßen von Melbourne aus in rund einer Stunde. Der Wind kann an offenen Küstenabschnitten stark werden, daher empfiehlt sich eine Jacke selbst an warmen Tagen.
Thermalquellen unter der Oberfläche speisen beheizte Pools mit mineralhaltigem Wasser, das natürlich auf etwa 42 Grad Celsius erwärmt wird. Besucher verbinden oft ein Bad in diesen Becken mit einem Spaziergang durch Küstenwälder oder Weinberge.
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