Anderson Inlet, Küstenbucht in South Gippsland, Victoria, Australien.
Anderson Inlet ist eine flache Bucht an der Mündung des Tarwin River, wo dieser in die Bass Strait mündet. Das Gewässer misst etwa 2.400 Hektar und liegt in der Nähe des Ortes Inverloch an der Südküste von Gippsland.
Das Inlet erhielt seinen Namen von Samuel Anderson, einem frühen europäischen Siedler der Region, die Gegend wurde jedoch lange vorher von Aborigines als Fischgrund genutzt. Die Bucht ist seit Tausenden von Jahren ein wichtiger Ort für die Küstengemeinden gewesen.
Das Schutzgebiet für Vögel zieht Vogelbeobachter an, die sich die Zeit nehmen, um rote Halsbandtrappen und andere Arten zu sehen, die hier den Winter verbringen oder durchziehen. Die flachen Gewässer bieten besonders gute Chancen zum Beobachten während der Zugzeiten.
Das Gebiet lässt sich am besten mit dem Boot erkunden, wofür Anlegestellen in Inverloch und Maher's Landing zur Verfügung stehen. Es ist ratsam, Gezeitentabellen zu berücksichtigen und vorher die lokalen Bedingungen zu prüfen, besonders wenn bei Niedrigwasser Bereiche begehbar werden.
Bei Ebbe entstehen hier ausgedehnte Schlammflächen, die Wasser- und Watvögeln Nahrungsgründe bieten und ein wichtiges Ökosystem für wandernde Arten darstellen. Diese regelmäßigen Transformationen machen das Inlet zu einem biologisch hochproduktiven Ort, der sich täglich verändert.
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