1973 Murphy raids, Polizeioperation im ASIO-Hauptquartier in Melbourne, Australien
Das Gebäude an der St Kilda Road in Melbourne war der Sitz des australischen Geheimdiensts ASIO und wurde 1973 zum Schauplatz einer unerwarteten Durchsuchung. Beamte des Bundes betraten das Anwesen, um Dokumente zu untersuchen, die sich auf Sicherheitsbedenken bezogen.
Im März 1973 betraten Bundesbeamte das Gebäude auf Anweisung des Generalstaatsanwalts Lionel Murphy, um nach Dokumenten zu suchen, die mit extremistischen Aktivitäten verbunden waren. Die Aktion markierte einen Wendepunkt in der Beziehung zwischen der neu gewählten Laborregierung und dem Geheimdienst.
Der Eingriff spiegelte die Spannungen zwischen der neuen Labour-Regierung und den Geheimdiensten wider, wodurch sich die Überwachungsverfahren änderten.
Der Zugang zum Gebäude erfolgte über unterirdische Garagen und diskrete Eingänge, die für unauffällige Operationen konzipiert waren. Besucher können heute die historische Stelle von außen sehen, sollten aber beachten, dass es sich um einen nicht öffentlich zugänglichen Ort handelt.
Die Beamten verwendeten unauffällige Fahrzeuge und kamen in Business-Anzügen, um wie reguläre Mitarbeiter auszusehen. Diese taktische Herangehensweise machte die Operation zu einem seltenen Beispiel für verdeckte innere Sicherheitsoperationen in australischer Geschichte.
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