Cranbourne, Meteoritengruppe in Devon Meadows, Victoria, Australien.
Der Cranbourne-Meteorit ist ein großer Meteoritenkomplex in Devon Meadows, Victoria, mit dreizehn Fragmenten, die zwischen 23 und 3.550 Kilogramm wiegen. Diese Stücke sind über ein 25 Kilometer großes Streufeld zwischen Pearcedale und Pakenham im Südosten Victorias verteilt.
Das erste Fragment wurde 1853 entdeckt und war damals der größte Eisenmeteorit der Welt, bevor zwischen 1853 und 2008 weitere Stücke gefunden wurden. Diese Entdeckungen zeigten, dass das ursprünglich bekannte Stück Teil eines viel größeren Schauers war.
Die Bunurong, die ursprüngliche Bevölkerung der Region, führten Zeremonien in der Nähe dieser Gesteinsfragmente auf und erzeugten Klänge, indem sie sie mit Steinwerkzeugen bearbeiteten. Diese Praxis war Teil ihres spirituellen und sozialen Lebens, lange bevor Europäer die Gegend erreichten.
Die Hauptfragmente sind im Naturhistorischen Museum in London und im Melbourne Museum ausgestellt, wo Besucher sie hautnah sehen können. Eine Reise zu beiden Museen ermöglicht es, die unterschiedlichen Stücke zu vergleichen und mehr über ihre wissenschaftliche Bedeutung zu erfahren.
Die Meteoriten enthalten so hohe Eisenkonzentrationen, dass sie extrem dicht sind und anfangs von Siedlern für abgeholzte Baumstümpfe gehalten wurden. Dieses Missverständnis verzögerte ihre Erkennung und machte die späteren Entdeckungen umso überraschender.
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