Chinatown, Asiatisches Viertel in der Little Bourke Street in Melbourne, Australien.
Chinatown ist ein Viertel zwischen Swanston und Spring Street mit engen Gassen und Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Die roten Eingangstore markieren die Läden und Restaurants, in denen Kantonesisch und andere regionale Küchen serviert werden.
Die ersten chinesischen Einwanderer kamen 1854 während des Goldrausches in Victoria an und bauten Herbergshäuser und Geschäfte in dieser Gegend auf. Das Viertel wuchs als dauerhafter Ort, wo Familien lebten und arbeiteten, während die Stadt um sie herum wuchs.
Das chinesische Museum zeigt Ausstellungen über die Geschichte der chinesischen Einwanderer und ihre Rolle in der australischen Gesellschaft. Besucher können hier traditionelle Handwerkstechniken und persönliche Geschichten von Familien entdecken, die sich hier niedergelassen haben.
Das Viertel hat viele Restaurants, in denen Yum Cha und kantonesische Spezialitäten serviert werden, wobei viele Lokale bis spät in die Nacht oder nach Mitternacht offen haben. Es ist am besten, nachmittags zu besuchen, wenn die Teehäuser in vollem Betrieb sind und die Straßen lebendig wirken.
Das Viertel gilt als die längste kontinuierliche chinesische Siedlung der westlichen Welt, ein Zeugnis der Beständigkeit der ersten Gemeinschaft. Die 19. Jahrhundert Gebäude stehen neben modernen Läden, was zeigt, wie die gleiche Gemeinschaft durch die Jahrzehnte hinweg Platz für Neues gefunden hat.
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