Freycinet-Nationalpark, Naturschutzgebiet an der Ostküste, Tasmanien
Der Freycinet-Nationalpark ist ein Schutzgebiet an der Ostküste Tasmaniens, das sich über eine Halbinsel mit Granitbergen und Sandstränden erstreckt. Die Küstenlinie wechselt zwischen felsigen Klippen und geschützten Buchten, während dahinter bewaldete Hänge bis zu den Gipfeln ansteigen.
Das Schutzgebiet wurde 1916 eingerichtet und gehört damit zu den ältesten Nationalparks Australiens. Die Halbinsel wurde nach Louis de Freycinet benannt, der während einer französischen Expedition Anfang des 19. Jahrhunderts die tasmanische Küste vermaß.
Das Gebiet trägt den Namen eines französischen Entdeckers, dessen Expedition im frühen 19. Jahrhundert die tasmanische Küste kartografierte. Zahlreiche Muschelhaufen und Felsenunterkünfte zeugen von der Verbindung der Aborigines vom Oyster-Bay-Stamm mit dieser Halbinsel.
Besucher benötigen einen Parkpass, der am Eingang oder online erhältlich ist und Zugang zu Wanderwegen, Campingplätzen und Aussichtspunkten ermöglicht. Die meisten Wege sind gut markiert, aber einige Abschnitte erfordern festes Schuhwerk und ausreichend Trinkwasser.
Das Gebiet beherbergt 49 Tierarten, die ausschließlich in Tasmanien vorkommen, darunter Östliche Fleckenbeutelmarder und Bennettkängurus. An den Stränden kann man manchmal Delfine beobachten, die in den Buchten auf Nahrungssuche gehen.
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