Gippsland-Seen, Feuchtgebietsreservat nahe Sale, Australien.
Die Gippsland Lakes sind ein Netzwerk aus Küstenlagunen und Sumpfgebieten hinter Sanddünen im Südosten Victorias. Das System erstreckt sich über etwa 60.000 Hektar und bildet Australiens größte Ästuarlandschaft mit flachen Gewässern, Inseln und ausgedehnten Feuchtgebieten.
Das Gebiet wurde 1982 als Ramsar-Stätte anerkannt und auf die internationale Liste der bedeutendsten Feuchtgebiete aufgenommen. Diese Auszeichnung erkannte die ökologische Bedeutung des Systems und seinen Wert für die Tierwelt an.
Die Gunaikurnai sind die ursprünglichen Bewohner dieser Gewässer und verwalten sie heute über die Gunaikurnai Land and Waters Aboriginal Corporation. Ihre Beziehung zu diesem Ort reicht Jahrhunderte zurück und prägt bis heute, wie die Seen genutzt und geschützt werden.
Die Seen bieten verschiedene Aktivitäten wie Bootsfahrten, Vogelbeobachtung und Angelei, wobei es mehrere Zugangspunkte entlang der Küste gibt. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Vogelzugsaison, wenn sich besonders viele Arten in den Gewässern aufhalten.
Das Seensystem dient als kritischer Zufluchtsort während Trockenperioden und bietet Lebensraum für über 50.000 Wasservögel. Es ist auch die Heimat des seltenen Growling Grass Frog, einer Amphibienart, die nur in dieser Region vorkommt.
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