Temora Aviation Museum, Luftfahrtmuseum in Temora, Australien
Das Temora Aviation Museum ist ein Luftfahrtmuseum in Temora, New South Wales, das auf David Lowys Sammlung von Warbirds basiert. Die 2002 fertiggestellte Haupthalle umfasst 1.980 Quadratmeter und beherbergt Flugzeuge von vor dem Zweiten Weltkrieg bis zur Ära des Vietnamkriegs, darunter zwei Supermarine Spitfire.
Die Royal Australian Air Force eröffnete im Mai 1941 in Temora die No. 10 Elementary Flying Training School, die größte und am längsten bestehende Schule des Empire Air Training Scheme: Über 10.000 Personen waren dort eingesetzt, mehr als 2.400 Piloten wurden ausgebildet, und auf dem Höhepunkt umfasste sie 97 de Havilland Tiger Moth. Am 12. März 1946 wurde sie geschlossen. Der Sydneyer Geschäftsmann David Lowy gründete hier Ende 1999 das Museum, angezogen von der Luftfahrtgeschichte des Ortes, dem flachen Gelände und dem freien Luftraum; der erste Hangar war im Februar 2000 fertig, im Juni 2000 öffnete das Museum für das Publikum.
Das Museum liegt auf dem Boden des ehemaligen RAAF-Ausbildungsflugplatzes, was bei einem Spaziergang über das Gelände spürbar ist. Die Maschinen werden nicht nur ausgestellt, sondern regelmäßig gewartet und geflogen, was dem Ort einen lebendigen Charakter verleiht.
Das Museum ist täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Flugvorführungen Aircraft Showcase finden am ersten und dritten Samstag der meisten Monate statt, wobei ein Teil der Sammlung fliegt. Das Gelände ist flach und zu Fuß begehbar; der Hauptausstellungshangar, der Vorführraum, der Geschenkeladen und der Picknickbereich liegen nahe beieinander.
Das Museum besitzt den weltweit einzigen noch flugfähigen Lockheed Hudson-Bomber, ein Flugzeug, das sonst nirgendwo sonst in der Luft zu sehen ist. Neben der Ausstellung können Besucher mit drei Flugsimulatoren selbst erleben, wie es sich anfühlt, eine Spitfire, eine P-51 Mustang oder eine P-40 Kittyhawk zu fliegen.
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