Mount Ainslie, Naturreservat-Gipfel in Canberra, Australien.
Der Mount Ainslie ist ein 843 Meter hoher Hügel im Canberra Nature Park; auf dem Gipfel stehen ein kleines Bauwerk und ein Aussichtspunkt mit Blick auf das Zentrum von Canberra, Red Hill und Black Mountain. Der Hügel ist ein erloschener Vulkan aus dem Silur, rund 425 Millionen Jahre alt, überwiegend aus Dazit und Ignimbrit. Am Fuß steht ein helles Steingebäude mit zentraler Kuppel.
Der Mount Ainslie ist nach James Ainslie benannt, einem Siedler des 19. Jahrhunderts und Verwalter des Anwesens Duntroon, nicht nach einem Landvermesser. 1912 gewann Walter Burley Griffin den internationalen Wettbewerb für Canberra und machte den Hügel zum Nordende einer Achse durch das Australian War Memorial und beide Parlamentsgebäude. Der Kokoda-Gipfelweg mit Tafeln zum Feldzug in Papua-Neuguinea wurde später hinter dem War Memorial angelegt.
Die Ngunnawal und Ngambri betrachten den Mount Ainslie als heiligen Ort, vor allem für Frauenangelegenheiten, und nennen ihn zusammen mit dem benachbarten Black Mountain (Galambary) die Brüste der Frau. Der Heroes Path vom Australian War Memorial zum Gipfel ist mit Tafeln zur Kokoda-Track-Kampagne des Zweiten Weltkriegs markiert. Wöchentliche Gemeinschaftsveranstaltungen sind der Mount Ainslie Run-Up und ein samstäglicher parkrun auf den Buschpfaden am Westrand des Parks.
Der befestigte Kokoda-Gipfelweg beginnt hinter dem Australian War Memorial, führt über Stufen und wird täglich von rund 200 Personen genutzt. Auch eine Straße erreicht den Gipfel. Ein Steinbruch liegt etwa 200 Meter unterhalb des Gipfels. Der Aussichtspunkt blickt auf das Zentrum von Canberra, Red Hill und Black Mountain und ist besonders zum Sonnenuntergang beliebt.
Das Feuer auf dem Gipfel ist ein rotierendes Luftfahrtfeuer, das den Verkehr zum Flughafen Canberra leitet. Der Gipfel markiert zudem das Nordende der 1912 von Walter Burley Griffin geplanten Landachse, die das Australian War Memorial und beide Parlamentsgebäude durchläuft. 2013 wurde die Aussicht vom Gipfel nach seiner Frau Marion Mahony Griffin benannt.
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