Kiama Blowhole, Meeresgeysir in Kiama, Australien
Kiama Blowhole ist ein Felsloch an der Küste von Kiama in New South Wales, durch das bei bestimmten Wellen Wasserfontänen in die Luft geschossen werden. Die Öffnung im Gestein misst etwa 2,5 Meter im Durchmesser und liegt direkt am Ufer, wo südöstliche Dünung das Wasser durch einen unterirdischen Gang drückt.
George Bass hielt die erste schriftliche Beobachtung dieser Felsformation im Dezember 1797 fest, als er mit seinem Walfangboot in der Bucht vor Anker lag. Die Aufzeichnung des britischen Seefahrers markierte den Beginn der europäischen Dokumentation dieses Naturphänomens an der australischen Küste.
Der ursprüngliche Name Khanterinte stammt aus der Sprache der Aborigines und bezeichnete diese Felsformation lange bevor sie ihren heutigen Namen erhielt. Besucher erleben hier eines der bekanntesten Naturphänomene an der Südküste, das Menschen aus ganz New South Wales anzieht.
Mehrere Aussichtsplattformen stehen direkt am Ortskern zur Verfügung und ermöglichen einen sicheren Blick auf das Geschehen. Ein Café und ein Informationszentrum befinden sich in der Nähe und bieten Gelegenheit zur Pause zwischen den Beobachtungen.
Das unterirdische Kammersystem füllt sich bei einlaufenden Wellen und erzeugt Druck, der das Wasser durch die Öffnung nach oben treibt. Die Höhe der Fontänen hängt direkt von der Kraft und Richtung der ankommenden Dünung ab, wobei südöstliche Winde die größten Ausbrüche hervorrufen.
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