Drummond Battery, Küstenverteidigungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg in Mount Saint Thomas, Australien
Die Drummond Battery ist eine Küstenverteidigungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg in Mount Saint Thomas mit zwei Betonkaseematten, die für große Artilleriegeschütze gebaut wurden. Die Strukturen überblicken das Hafengebiet von Port Kembla und sind heute Teil eines Fernsehfunk-Komplexes.
Die Anlage wurde 1942 fertiggestellt, nachdem Artilleriegeschütze von Darwin verlegt wurden, wo die Japaner wenige Monate zuvor angegriffen hatten. Dieser Schritt war Teil der australischen Anstrengungen, ihre Industriehäfen vor möglichen Angriffen zu schützen.
Die Befestigung zeigt, wie Australien während des Krieges seine Küste schützen wollte und welche technischen Möglichkeiten das Land damals hatte. Besucher können noch heute sehen, wie diese militärische Anlage in die Industrielandschaft der Region passte.
Die Stätte kann heute nicht frei besucht werden, da sie von Fernseh- und Rundfunkanlagen genutzt wird und eine vorherige Absprache erforderlich ist. Es ist ratsam, sich im Voraus bei der Grundstücksverwaltung zu erkundigen, um die notwendigen Vereinbarungen zu treffen.
Nach dem Krieg wurden die unterirdischen Kammern der Anlage zwischen 1966 und 1972 zur Pilzzucht genutzt. Diese ungewöhnliche Verwendung zeigt, wie Gebäude militärischer Infrastruktur später für ganz andere Zwecke umgewidmet werden konnten.
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