Otago, Verwaltungsregion auf der Südinsel, Neuseeland
Die Otago Region ist eine Verwaltungseinheit auf der Südinsel Neuseelands mit Gebirgsketten, Gletscherseen und dem Clutha River, der durch mehrere Tallandschaften fließt. Der Küstenstreifen an der Südostseite geht nach Westen in Hügelland über, das schließlich in trockene Hochebenen und Gebirgszüge übergeht.
Schottische Siedler gründeten Dunedin im Jahr 1848 und brachten Traditionen mit, die in den Straßennamen und Gebäuden bis heute sichtbar bleiben. Der Goldrausch ab 1861 ließ die Bevölkerung rasch wachsen, als Bergleute aus Europa, Asien und Australien in das Landesinnere zogen.
Das Māori-Wort Ōtākou hat dieser Verwaltungseinheit ihren Namen gegeben und erinnert an das Dorf am Hafen von Dunedin. Schottische Einflüsse prägen heute noch die Architektur in mehreren Gemeinden, mit Steinhäusern und Kirchengebäuden, die an die Highlands erinnern.
Das Klima wechselt von feuchten Küstenstreifen im Osten zu trockenen Gebieten weiter im Landesinneren, wo die Niederschläge deutlich geringer ausfallen. Wer zwischen verschiedenen Teilen unterwegs ist, sollte auf Temperaturunterschiede und wechselnde Windverhältnisse vorbereitet sein.
Die Zentralzone hat ein halbtrockenes Kontinentalklima, das in Neuseeland ungewöhnlich ist und den Weinbau für Sorten wie Pinot Noir begünstigt. Manche Täler im Westen bleiben selbst im Sommer von Gletschern gekrönt, die weit unter die normale Schneegrenze herabreichen.
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