Tasmansee, Meer im Südpazifik, Australien.
Die Tasmanische See erstreckt sich zwischen der Ostküste Australiens und der Westküste Neuseelands über eine Breite von etwa 2.000 Kilometern. Tiefe Unterwasserschluchten durchziehen den Meeresboden, während die Tasmanische Senke stellenweise bis zu 6.000 Meter hinabfällt.
Der niederländische Entdecker Abel Tasman erreichte diese Gewässer erstmals 1642 und benannte sie später nach sich selbst. Seine Route wurde zum Grundstein für spätere Seeverbindungen im südlichen Pazifik während des 18. und 19. Jahrhunderts.
Die Tasmansee verbindet die maritimen Traditionen der australischen Aborigines mit denen der neuseeländischen Maori.
Starke Strömungen und wechselnde Wetterbedingungen prägen die See, besonders während der Wintermonate zwischen Juni und August. Überquerungen erfordern sorgfältige Planung und regelmäßige Wetterbeobachtung durch Schiffe und Segler.
Lord-Howe-Insel liegt mittig im Meer und beherbergt etwa 400 Einwohner sowie seltene Korallenformationen. Die Insel bildet eine Zwischenstation für Zugvögel und Meeresschildkröten, die hier während ihrer langen Wanderungen Rast machen.
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