Radium Hill, Ehemalige Uranmine und radioaktives Abfalllager in Südaustralien.
Radium Hill ist ein ehemaliger Uranbergbaustandort im Outback von South Australia, der aus zwei voneinander getrennten Bereichen besteht: einer stillgelegten Bergbauanlage und einem Lagerort für schwach radioaktive Materialien. Der Standort ist im South Australian Heritage Register eingetragen und wird weiterhin auf Strahlungssicherheit überwacht.
Der Standort wurde 1906 entdeckt, als der Prospektor Arthur Smith radioaktive Mineralien fand, woraufhin der Geologe Douglas Mawson die erste Uranförderung Australiens leitete. Der großflächige Bergbau wurde in der Nachkriegszeit wieder aufgenommen und lief bis in die 1960er-Jahre.
Die Gemeinde, die sich hier während des Abbaus bildete, war eine eigenständige Siedlung mit Geschäften, einer Schule und Wohnhäusern für Arbeiter und ihre Familien. Heute erinnern noch sichtbare Überreste dieser Siedlung an das frühere Gemeinschaftsleben in dieser abgelegenen Region.
Der Standort liegt in einer abgelegenen, trockenen Gegend, daher ist eine gute Vorbereitung auf die Fahrt unerlässlich. Da der Bereich regelmäßig auf Strahlungssicherheit überwacht wird, sollten Besucher vor der Anreise aktuelle Zugangsregeln und etwaige Sperrgebiete prüfen.
Das Mineral Davidit, das hier entdeckt wurde, trägt den Namen des Geologen Sir Edgeworth David und enthält sowohl Uran als auch seltene Erdelemente. Es war damals ein neu erkannter Mineraltyp, der an keinem anderen Ort zuvor beschrieben worden war.
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