Mungo-Nationalpark, Archäologischer Nationalpark in New South Wales, Australien
Mungo National Park ist ein Nationalpark im Süden von New South Wales mit antiken ausgetrockneten Seebetten, Sanddünen und erodierten Kalksteinformationen. Das Gelände erstreckt sich über eine weite Fläche und zeigt die geomorphologischen Prozesse, die diese Landschaft über Jahrtausende hinweg geprägt haben.
Ausgrabungen im Jahr 1969 brachten Skelettfunde von Mungo Lady und Mungo Man zutage, deren Überreste mehr als 42.000 Jahre alt sind. Diese Entdeckungen machten den Ort zu einem der ältesten bekannten Bestattungsstätten Australiens und belegen eine kontinuierliche menschliche Präsenz in dieser Region.
Drei Aborigine-Gruppen – die Paakantji, Ngyiampaa und Mutthi Mutthi – verbinden sich bis heute mit diesem Land durch ihre Zeremonien und überliefertes Wissen. Sie teilen ihre Geschichten und Verbindungen zu diesem Ort mit Besuchern, die die spirituelle Bedeutung dieser Landschaft verstehen möchten.
Der Besucherpavillon zeigt Ausstellungen und führt geführte Touren an, insbesondere zur Walls of China Formation und den verschiedenen Wanderwegen im gesamten Park. Besucher sollten auf wechselhafte Wetterbedingungen, offene Wege ohne Schatten und die Notwendigkeit ausreichend Wasser vorbereitet sein.
Erhaltene Fußabdrücke aus der Zeit vor 20.000 Jahren zeigen Spuren von Kindern und Erwachsenen, die gemeinsam auf den schlammigen Ufern des ausgetrockneten Sees jagten. Diese einzigartigen Abdrücke geben seltene Einblicke in alltägliche Aktivitäten und das Familienleben in der fernen Vergangenheit.
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