Albert Goldfield Ruins, Kulturdenkmal in Australien
Die Albert Goldfield Ruins sind die Überreste einer Goldgräbersiedlung aus dem Jahr 1880 in der abgelegenen Gegend des Nordwestens von New South Wales. Das Gelände zeigt etwa neun Steingebäude, hauptsächlich Kamine und Mauern, die aus Schiefer errichtet wurden und über ein kleines Areal verteilt sind.
Gold wurde erstmals im Oktober 1880 am Mount Poole entdeckt, gefolgt von weiteren Funden in einem nahegelegenen Bach und später am Mount Brown. Die Nachricht von diesen Funden verbreitete sich schnell und zog tausende Prospektoren an, was zu einem kurzen aber intensiven Goldrausch in dieser trockenen Region führte.
Der Name Milparinka stammt aus der Sprache der Ureinwohner und bedeutet, dass hier Wasser zu finden ist. Die Ruinen zeigen, wie Bergleute in dieser trockenen Gegend zusammenlebten und arbeiteten, wobei Wasserstellen wie der Evelyn Creek zentrale Orte waren.
Das Gelände ist mit markierten Wegen ausgestattet, sodass Besucher sicher zwischen den Ruinen navigieren können, wobei der unebene Untergrund festes Schuhwerk erforderlich macht. Die Website ist das ganze Jahr über frei zugänglich, erfordert aber Respekt vor den Strukturen und es ist nicht gestattet, Steine oder Artefakte zu entfernen.
Die Miners auf dem Albert Goldfield waren Pioniere einer Trocken-Blas-Technik, die speziell zum Extrahieren von Gold in trockenen Klimazonen entwickelt wurde, eine Methode, die später in anderen australischen Wüstenregionen angewendet wurde. Diese Innovationen zeigen, wie frühe Bergleute kreative Lösungen für extreme Bedingungen entwickelten.
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