Manly, Küstenvorort in Northern Beaches, Australien.
Manly ist eine Küstenvorstadt auf einer schmalen Landzunge der Northern Beaches in New South Wales, Australien, die zwischen dem Hafen von Sydney und dem offenen Pazifik liegt. Das Zentrum wird durch eine Fußgängerzone namens The Corso geprägt, die vom geschützten Hafenstrand zum offenen Ozeanstrand führt und gesäumt ist von Geschäften, Cafés und schattenspendenden Bäumen.
Die Umwandlung in einen offiziellen Wohnbezirk erfolgte 1853, als die ersten europäischen Siedler begannen, dauerhafte Häuser und Geschäfte zu errichten. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Gegend zu einem beliebten Ausflugsziel für Bewohner Sydneys, die mit Dampfschiffen über den Hafen anreisten.
Der Name geht auf eine Beobachtung des Gouverneurs Arthur Phillip aus dem Jahr 1788 zurück, der die Haltung der einheimischen Bevölkerung als würdevoll und selbstbewusst beschrieb. Heute sieht man entlang der Uferpromenade Jogger, Schwimmer und Surfer, die sich schon früh am Morgen im Wasser sammeln und das Meer als Teil ihres Alltags betrachten.
Die Anreise aus dem Zentrum von Sydney erfolgt am besten per Fähre, die mehrmals täglich ablegt und etwa 30 Minuten über den Hafen braucht. Die beiden Hauptstrände sind zu Fuß in wenigen Minuten voneinander zu erreichen, wobei der Hafenstrand ruhigeres Wasser für Familien bietet und der Ozeanstrand offene Wellen für Schwimmer und Surfer.
Die Unterwasserreservate vor der Küste beherbergen eine große Population von Blauen Lippfischen, die bis zu 40 Jahre alt werden und oft einzelne Taucher wiedererkennen und begleiten. In den flacheren Zonen nahe den Felsen schwimmen auch Teppichhaie, die sich tagsüber zwischen den Algen verstecken und nachts auf Nahrungssuche gehen.
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