Manning River, Bedeutendes Flusssystem im östlichen New South Wales, Australien
Der Manning River ist ein Flusssystem im Osten von New South Wales, das vom Mount Barrington in südöstlicher Richtung durch das Manning Valley fließt und über zwei getrennte Mündungen in die Tasmansee gelangt. Der Fluss durchquert ein weites Tiefland, in das zahlreiche Nebenflüsse münden, bevor er ein ausgedehntes Deltasystem bildet.
Henry Dangar erkundete den Fluss 1825 und benannte ihn nach William Manning, dem Vizegouverneur der Australian Agricultural Company. In den folgenden Jahrzehnten siedelten sich Europäer entlang der Ufer an und verwandelten das Tal in Farmland und Holzwirtschaftsgebiete.
Die Biripi nennen diesen Fluss Boolumbahtee, ein Name, der bis heute in der Region bekannt ist. Entlang der Ufer finden sich Orte, die von der Gemeinschaft zum Fischen und zur Erholung genutzt werden, genau wie seit Generationen.
Entlang des Flusses gibt es mehrere Zugangspunkte mit Bootsrampen und Angelplätzen. Wer das Deltagebiet erkunden möchte, sollte die Gezeiten im Blick behalten, da der Wasserstand dort stark schwanken kann.
Der Fluss mündet über zwei dauerhaft offene Mündungen ins Meer, eine bei Harrington und eine bei Old Bar, was ihn weltweit zu einer Seltenheit macht. Diese Doppelmündung sorgt dafür, dass sich Gezeiten und Strömungen entlang des gesamten Flusslaufs anders verhalten als bei einem einfachen Mündungsfluss.
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