Brampton Islands National Park, Naturschutzgebiet in Mackay Regional, Australien
Der Brampton-Islands-Nationalpark bedeckt den größten Teil von Brampton Island und die gesamte Fläche von Carlisle Island, etwa 35 km nördlich von Mackay. Er umfasst Regenwald, lichten Eukalyptuswald, Lianendickicht, Grasland, Mangroven, Sandstrände und Korallenriffe. Ein 8,7 km langer Rundweg führt um Brampton Island, ein weiterer Weg führt zum 214 m hohen Brampton Peak.
Der Nationalpark wurde 1998 eingerichtet, um die natürlichen Ökosysteme und Meeresumgebungen der Region zu schützen. Dieser Schutzstatus entstand aus dem Bedarf, die empfindlichen Insellebensräume vor weiterer Zerstörung zu bewahren.
Die Inseln liegen im Meeresgebiet des Yuwi-Volkes, dessen Verbindung zur Region des Great Barrier Reef älter ist als der Nationalpark. Der nahe gelegene Yuwi Paree Toolkoon National Park trägt den Namen dieses Volkes, und der Park gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe Great Barrier Reef.
Der Zugang erfolgt per Boot; der 8,7 km lange Rundweg um Brampton Island führt durch Eukalyptuswald, Lianendickicht, Regenwald, Grasland und Mangroven. Auf Carlisle Island ist Camping erlaubt, einige Einrichtungen sind vorhanden. Von Oktober bis Mai kommen Würfelquallen in den Gewässern des Parks vor.
Der Brampton Peak ragt 214 Meter über den Meeresspiegel und ist mit einem Wanderweg der höchste Punkt des Parks. Auf der Insel leben zudem Koalas, die Küsten-Grabfledermaus und der Schwarze Flughund, ein nachts fressender Fruchtfleder.
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