Korallenmeer, Randmeer im südwestlichen Pazifischen Ozean, Australien.
Das Korallenmeer erstreckt sich von der Ostküste Australiens bis zur neukaledonischen Küste und umfasst große Tiefseebecken sowie flache Bereiche mit Riffen. Die Gewässer verbinden den südwestlichen Pazifik mit tropischen Inselgruppen und bilden dabei natürliche Durchfahrten zwischen verschiedenen ozeanischen Regionen.
Im Mai 1942 war dieses Gewässer Schauplatz einer Seeschlacht zwischen alliierten und japanischen Seestreitkräften. Die Auseinandersetzung markierte einen Wendepunkt im pazifischen Kriegsgeschehen des Zweiten Weltkriegs.
Australische Ureinwohner pflegen traditionelle Verbindungen zu diesen Gewässern durch maritime Praktiken, die über Generationen weitergegeben werden.
Die Gewässer umfassen mehrere Häfen entlang ihrer Küste und ermöglichen kommerzielle Schiffsrouten zwischen Australien, Papua-Neuguinea und den Salomonen. Besucher finden Zugang über Küstenstädte in verschiedenen Ländern, die an das Meer grenzen.
Das Meeresgebiet beherbergt mehr als 1500 Fischarten und bietet Lebensraum für zahlreiche seltene Meerestiere. Die Vielfalt der Meereslebewesen verteilt sich über verschiedene Ökosysteme von tiefen Gräben bis zu flachen Riffsystemen.
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