Marpa National Park, Naturschutzgebiet auf der Cape York Halbinsel, Australien
Marpa National Park besteht aus drei Sandstein-Inseln in der Princess Charlotte Bay mit mangrovengesaumten Ufern und naturbelassenen Küstenlandschaften. Das Gelande wird von Mangrovenwäldern, Salzwatten und felsigen Uferzonen charakterisiert, die eine vielfältige Kuesten- und Meeresumgebung bilden.
Das Schutzgebiet wurde 1989 etabliert und war ursprunglich unter dem Namen Cliff Islands National Park bekannt. Die drei Inseln haben seit Jahrtausenden eine Bedeutung für die Indigenous Australier und standen lange Zeit unter naturschutzlichen Überlegungen.
Der Nationalpark liegt auf dem Stammesland der Aborigines auf der Cape-York-Halbinsel und wird von der lokalen Gemeinschaft gepflegt. Die Insel Ronganhu hat spirituelle Bedeutung für die Ureinwohner und ihre Verbindung zum Land ist im täglichen Umgang mit der Natur sichtbar.
Das Naturschutzgebiet hat keine Infrastruktur, Wege oder Besucherfazilitäten und erfordert spezielle Genehmigungen und sorgfältige Planung. Der Zugang erfolgt nur per Boot und ist stark von den Wetterbedingungen der Bucht abhängig.
Die Insel Ronganhu beherbergt eine seltene Population von Strand-Dickfussregenpeifern, die fast nur hier zu finden sind. Gleichzeitig nutzen Seeschildkroten die Strande zum Nisten, was diesen Ort zu einem weltweit wichtigen Brutrevier macht.
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