Ndakunimba Stones, Alte Petroglyphen-Stätte in Dakuniba, Provinz Cakaudrove, Fidschi.
Die Ndakunimba Stones sind etwa 14 Bruchstücke eines einst rund 15 Meter hohen Monolithen mit tief eingravierten eckigen Figuren. Die Teile liegen dort, wo der Monolith gegen einen Hang zurückstürzte und zerbrach; ein Fragment wurde auf 40 Tonnen geschätzt. Sie befinden sich in Dakuniba, einem abgelegenen Dorf in der Provinz Cakaudrove auf Vanua Levu, Fidschi.
Die Brüder Bruce und Sheridan Fahnestock fanden den umgestürzten Monolithen 1935–1937 bei einer Sammelreise für das American Museum of Natural History. Die Fragmente lagen dort, wo der Stein rückwärts gegen den Hang gefallen und zerbrochen war. Zunächst hielt man die Gravuren für chinesisch, was Gelehrte in China widerlegten; 2016 verglich ein israelisches Team ein Zeichen mit dem hebräischen Buchstaben Yodh.
Die lokalen Mabuco nennen die Steine Vatu Vola und erzählen, der Monolith sei auf der letzten Fahrt der Rogovoka von Verata hierher gebracht worden, eines Schiffes, das auch heilige Steine zum König von Tonga gebracht hatte. Der Legende nach wurde das Schiff nach der Aufstellung des Vatu Vola versenkt, damit man es nicht erneut zum Auffinden der Steine nutzen konnte.
Die Steine liegen in Dakuniba, einem abgelegenen Dorf in der Provinz Cakaudrove auf Vanua Levu, das nur mit örtlicher Begleitung erreichbar ist; den Zugang vorher mit dem Dorf absprechen. Die Fragmente lehnen am Hang, wo der Monolith umstürzte: unebener Boden, kein markierter Weg.
2016 besuchte ein Team israelischer Wissenschaftler die Stätte und erkannte ein eingraviertes Zeichen als ähnlich dem hebräischen Buchstaben Yodh. Zuvor hielten die Fahnestocks und Beamte des Fiji Museum die Symbole für chinesisch, bis Gelehrte in China dies widerlegten.
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