Rotuma, Abhängiges Gebiet im Südpazifik, Fidschi
Rotuma ist eine Inselformation im Pazifik, die aus einem vulkanischen Kern und acht kleineren Eilanden besteht. Die Landmasse erstreckt sich über flaches und hügeliges Gelände mit natürlicher Vegetation und mehreren Siedlungsgebieten.
Die Insel wurde 1791 vom britischen Marineschiff Pandora entdeckt, das nach Meuterern der HMS Bounty suchte. Diese frühe Entdeckung führte später zu einer kolonialen Verbindung zu Fiji, die bis heute Bestand hat.
Die Bewohner sprechen eine eigene Sprache und pflegen Traditionen, die sich vom melanesischen Erbe des Inselstaates unterscheiden. Ihre Lebensweise und Bräuche spiegeln polynesische Wurzeln wider, die bis heute in alltäglichen Aktivitäten und Feiern erkennbar sind.
Der Zugang zur Insel ist eingeschränkt, da sich Besucher vorab anmelden müssen und die Gemeinde nur begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit, wenn die Wege leichter begehbar sind.
Die Gemeinde lehnte 1985 die Entwicklung des Massentourismus ab, um ihre traditionelle Lebensweise und Struktur zu schützen. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel eines Ortes, der bewusst seine Eigenständigkeit gegenüber äußerem Druck behauptet.
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