ʻĀinahau, Königliches Anwesen in Waikiki, Hawaii, Vereinigte Staaten
ʻĀinahau war ein königliches Anwesen in Waikiki, das sich über sechs Hektar tropischer Gärten mit Feigenbäumen, Dattelpalmen und offenen Flächen erstreckte, wo Pfauen frei herumliefen. Das Gelände bot eine friedliche Mischung aus kultivierten Gärten und naturgebenenen Ausblicken, die es zu einem bevorzugten Rückzugsort machten.
Prinzessin Victoria Kaʻiulani erhielt das Anwesen 1872 von ihrem Vater Archibald Cleghorn und weiteres Land von ihrer Patentante Prinzessin Ruth Keʻelikōlani. Das Grundstück blieb ein Zentrum des königlichen Lebens bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, als sich die politischen Verhältnisse auf Hawaii änderten.
Der Name ʻĀinahau bedeutet auf Hawaiisch "kühles Land" und bezieht sich auf die frischen Winde aus dem Manoa-Tal, die über das Grundstück wehen. Dieser Ort war ein wichtiger Rückzugsort für die hawaiische Königsfamilie und verkörpert eine verbindung zwischen königlicher Tradition und der natürlichen Umgebung Hawaiis.
Das ursprüngliche Anwesen wird heute vom Princess Kaiulani Hotel besetzt, das 1955 erbaut wurde und später um den Ainahau Tower von 1970 erweitert wurde. Besucher können das historische Gelände über das Hotel erkunden, wo noch Teile der ursprünglichen Gärten sichtbar sind.
Der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson verbrachte Zeit auf ʻĀinahau und entwickelte eine tiefe Freundschaft mit der jungen Prinzessin Kaʻiulani. Seine Besuche auf dem Anwesen sind in seinen Werken und Briefen dokumentiert und zeigen die kulturelle Verbindung zwischen europäischen und hawaiischen Persönlichkeiten dieser Ära.
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