Malia, Historischer hawaiianischer Kanu im Bezirk Honolulu, Vereinigte Staaten.
Malia ist ein hawaiisches Rennkanu von etwa 12 Metern Länge und 181 Kilogramm, das James Takeo Yamasaki 1933 in Kailua-Kona aus hellem Koa-Holz schnitzte. Der lange, schmale Rumpf hat einen dunkelrotbraunen Körper mit gelben Abschnitten an Bug und Heck und steht hinter einem grünen Maschendrahtzaun mit einem gelben Schild des Waikiki Training Site Surf Club.
Mālia wurde 1933 von James Takeo Yamasaki in Kailua-Kona aus hellem Koa-Holz geschnitzt, als Abschluss einer Entwicklung, die mit dem 1902 vom Prinzen Jonah Kūhiō Kalanianaʻole in Auftrag gegebenen Rennkanu ʻAʻa begann. 1940 kaufte der Outrigger Canoe Club das Kanu, 1948 erwarb es der Waikiki Surf Club, der es bis 1988 nutzte. 1959 gewann es das erste Rennen zur Insel Catalina und wurde 1993 in das staatliche und nationale Verzeichnis historischer Stätten eingetragen.
Der Name des Kanus geht auf Mālie zurück, die Bezeichnung für das verhältnismäßig ruhige Wasser der Kona-Küste auf der Lee-Seite der Big Island, wo es 1933 aus Koa-Holz geschnitzt wurde. Der Waikiki Surf Club erwarb das Kanu 1948 und nutzte es bis 1988; das gelbe Schild am Zaun davor trägt die Aufschrift „WAIKIKI TRAINING SITE SURF CLUB“.
Das Kanu steht hinter einem Maschendrahtzaun beim Waikiki Training Site Surf Club, auf den ein gelbes Schild mit roten Buchstaben hinweist. Man sieht es von außerhalb des Zauns; da der Rumpf teils verdeckt ist, sind die gelben Aufbauten und der Ausleger-Schwimmer am deutlichsten zu erkennen. Das Kanu ist rund 12 Meter lang und 181 Kilogramm schwer.
Das Rennen von Catalina nach Newport 1959 brachte das Kanu nach Kalifornien, wo angeblich eine Fiberglas-Hülle der Malia ohne Erlaubnis entnommen wurde, während sie auf die Verschiffung zurück nach Hawaii wartete. Diese Hülle wurde zur Form, und aus den daraus gewonnenen Formen entstanden die meisten Fiberglas-Kanus, die später in Hawaii und Kalifornien verwendet wurden.
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