Koʻolau Range, Gebirgskette in Oahu, Vereinigte Staaten.
Die Koʻolau Range erstreckt sich über die östliche Seite von Oahu und prägt das Landschaftsbild mit ihren markanten Felswänden, die steil aus dem Meer aufragen. Der Gebirgskamm wird von drei großen Straßentunneln durchquert, die verschiedene Teile der Insel miteinander verbinden.
Die Bergkette entstand vor Millionen von Jahren als Teil eines großen Vulkans, dessen östliche Hälfte später ins Pazifische Meer einstürzte. Ein dramatisches Ereignis der Inselgeschichte war die Schlacht von 1795, als Krieger während der Eroberung durch Kamehameha I. über die Felsklippen hinabgetrieben wurden.
Der Gebirgskamm spielt in den Traditionen der Ureinwohner Hawaiis eine zentrale Rolle und wird als heiliger Ort verehrt, der durch mündliche Überlieferungen über die Entstehung der Insel lebendig bleibt. Die Geschichten, die über Generationen weitergegeben wurden, verbinden die Menschen heute noch mit ihrer Vergangenheit.
Die beste Zeit zum Erkunden ist in den trockeneren Monaten, da die Höhenlage Regen anzieht und die Sicht beeinflussen kann. Von mehreren Wanderwegen aus kann man die Landschaft erkunden, aber es ist wichtig, auf wetterbedingten Bedingungen und unebenen Gelände vorbereitet zu sein.
Der Gebirgskamm ist das, was von einem ehemals riesigen Vulkan übrigblieb, dessen andere Hälfte vor langen Zeiten einstürzte und im Meer versank. Dieses katastrophale Ereignis ist einer der Gründe, warum die Landschaft heute so scharf und dramatisch wirkt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.