Koko Crater, Vulkanischer Kegel in Hawaii Kai, Vereinigte Staaten
Koko Crater ist ein Vulkankegel aus verfestigter Asche, der etwa 368 Meter hoch ist und Teil der Honolulu-Vulkanreihe auf der Insel Oahu bildet. Die steilen Wände bieten einen Blick auf die geologische Geschichte der Region.
Der Krater entstand vor etwa 7.000 Jahren während der jüngsten vulkanischen Aktivität auf Oahu. Während des Zweiten Weltkriegs errichtete das US-Militär Bunker und eine Eisenbahnstrecke zum Gipfel, die bis 1966 bestanden.
Der hawaiianische Name Kohelepelepe verbindet sich mit einer Geschichte über Pele, die Vulkangöttin, und ihre Begegnung mit Kamapuaa, die zur Entstehung des Kraters führte. Diese Erzählung ist Teil der lokalen Identität und wird von Bewohnern und Besuchern gleichermaßen geschätzt.
Der Aufstieg folgt ehemaligen Eisenbahnschienen auf einem steilen Pfad mit etwa 1.048 Stufen und dauert normalerweise 30 bis 45 Minuten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, Wasser mitbringen und früh am Tag starten, um der Hitze auszuweichen.
Radioaktive Altersbestimmung zeigt, dass dieser Tuffkegel die jüngste vulkanische Aktivität auf Oahu repräsentiert und damit geologisch sehr jung ist. Dieser wissenschaftliche Nachweis macht ihn in der vulkanischen Geschichte des Archipels besonders bedeutsam.
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