Coconut Island, Forschungsinsel in der Kaneohe-Bucht, Oahu, Vereinigte Staaten
Coconut Island, auch Moku o Lo'e genannt, ist eine Forschungsinsel in der Kaneohe Bay an der Nordostküste von Oahu, Hawaii. Sie wird vom Hawaii Institute of Marine Biology genutzt und beherbergt Labore sowie Meeresbiologiestationen, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
Die Insel war ursprünglich kleiner und wurde in den 1930er Jahren durch die Hinzufügung von Korallenresten und Aufschüttungsmaterial auf ihre heutige Größe gebracht. In den folgenden Jahrzehnten übernahm das Hawaii Institute of Marine Biology die Nutzung der Insel als Forschungsstandort.
Der traditionelle hawaiische Name Moku o Lo'e geht auf eine Frau namens Lo'e zurück, die der Überlieferung nach einst auf der Insel lebte. Dieser Name wird bis heute verwendet und erinnert an die Zeit vor der westlichen Besiedlung.
Die Insel ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, kann aber von Bootstouren auf der Kaneohe Bay aus gut gesehen werden. Wer die Bucht erkunden möchte, findet verschiedene geführte Touren, die einen Blick auf die Insel aus dem Wasser ermöglichen.
In den 1960er Jahren diente die Insel als Kulisse für die Eröffnungssequenz der US-amerikanischen Fernsehserie Gilligan's Island. Obwohl die Serie auf einer verlassenen tropischen Insel spielt, war der eigentliche Drehort ein aktiv genutzter Ort mit Forschungsgebäuden.
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